Bei jedem Vorhaben, was Zahnästhetik oder Zahnersatz betrifft, bedarf es anfangs eines klärenden Gesprächs zwischen Patient und Zahnarzt. Als Ergebnis dieses Gesprächs wird für  jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Nach der Beseitigung von endodontischen, parodontalen, ortodontischen und chirurgischen Mängeln wird die prothetische Versorgung in Angriff genommen. Diese Aufgabe übernimmt entweder direkt der behandelnde Arzt oder indirekt wird auch die Meinung des Zahntechnikers beansprucht. Gemeinsam mit dem Patienten entscheidet letztendlich der Arzt über die bestmögliche Lösung für das anstehende  prothetische Vorhaben. Für Zähne mit geringeren Läsionen im Kronenbereich ist eine ästhetische, lichthärtende Komposit-Füllung das Mittel der ersten Wahl (z.B.: Filtek Z250-3M ESPE, Filtek Z550-3M ESPE, Filtek Ultimate-3M ESPE, G-aenial-GC). Aus den gleichen Materialien können für minderbemittelte Patienten auch Zahnfacetten als kosmetische Korrekturen appliziert werden.

Sollte der Patient an einem oder an mehreren Zähnen eine Wurzelbehandlung bekommen habe, empfiehlt sich zu gegebener Zeit eine Versorgung dieser Zähne mit einer Krone, bzw mit einer größeren prothetischen  Arbeit (z.B.: Brücke, Teleskopprothese).

Die indirekte prothetische Rehabilitation startet mit der Abdrucknahme des zuvor präparierten und konditionierten prothetischen Lagers. Um eine möglichst genaue Abformumg zu erzielen, verwenden wir als Abformmasse ein Polyäther. Polyäthermasse fließt auch an feuchte Oberflächen exakt an, hat somit eine hohe Dimensionsstabilität und eine geringe Schrumpfung. Die Behandlungsräume unserer Klinik sind mit Pentamix 2–3M ESPE als Anmischsysteme ausgestattet und es wird hauptsächlich Impregum Soft – 3M von ESPE als Abformmaterial verwendet.
Das technische Labor der DENTART – Klinik produziert eine Vielzahl an ästhetischen und prothetischen Arbeiten unabhängig von ihrer Komplexität. Studienaufenthalte im In- und Ausland und die jahrelange Berufserfahrung in unserem Hause, brachten unseren Zahntechnikern Catalin Pop, Mihai Magdas und Onisor Chiorean große Anerkennung für die Qualitätsstandarts der geleisteten Arbeiten.

Das Labor verfügt über eine technische Ausstattung der letzten Generation und verwendet ausschließlich hochwertiges Material bei der Anfertigung der zahnmedizinischen Arbeiten.
Liste der im zahntechnischen Labor der DENTART – Klink angefertigten Arbeiten:
  • Vollkeramische prothetische Arbeiten
  • Metallkeramische prothetische Arbeiten
  • Prothetische Arbeiten aus Edelmetall (z.B.: Gold)
  • Implantatgestützte prothetische Arbeiten
  • Inkrustationsarbeiten aus Edelmetall oder Keramik
  • Klassische Gerüstprothesen
  • Acrylarbeiten als Provisorium
  • Knirscher- und Bleaching-Schienen
Unser Labor verfügt über CAD/CAM­ - Technologie („computerunterstütztes Design”/ „computerunterstützte Fertigung”). Ein Intraoralscanner vermisst automatisch und ohne Patientenstress die Kiefer und erzeugt davon ein digitales, dreidimensionales Bild im Computer ,die CAD-Datei. Diese wird einfach an eine CAM-Maschine übertragen, die die Fertigung mit höchster Präzision und dem gewünschten Material (z.B: Keramik, Metall oder spezielle Kunststoffe) übernimmt.

Während die Herstellung im Seitenzahnbereich bereits häufig monolithisch (aus einem Stück) erfolgt, werden Kronen und Brücken im ästhetisch anspruchsvolleren Frontzahnbereich in aller Regel dadurch hergestellt, daß zunächst ein CAD/CAM-Gerüst angefertigt und dieses danach mit keramischen Massen verblendet wird. Diese Verblendung wird nach wie vor von Hand durch einen erfahrenen Zahntechniker in mehreren Farbschichten aufgetragen und aufgebrannt.

Die CAD/CAM-Technologie hat den Einsatz hochwertiger, biokompatibler keramischer Materialien (z.B: Feldspat, Glaskeramik, Lithiumdisilikat, Zirkondioxid) vorangebracht.
Acrylarbeiten, als provisorische Versorgung, werden aus einem Polymerblock herausgefräst und sind den klassisch im Drucktopf oder unter UV-Licht hergestellten Provisorien, was Farbe, Halt und Passgenauigkeit anbelangt, bei weitem überlegen.